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Micha


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Geschichte von Matala

Matala war seinerzeit der antike Hafen von Festos und Gortys und früher ein ehemals kleines Fischerdorf. Vier Kilometer südwestlich des kleinen Örtchens Pitsidia und 75 km von Heraklion entfernt, ist es heute ein modernes Ferienzentrum. Erbaut in einer kleinen malerischen Bucht am Rande der Messara, sorgt hier das türkis-blaue Meer und die leuchtend rote Abendsonne für ein beeindruckendes Farbenspiel am Horizont, das niemanden kalt lässt.

Nach der Zerstörung von Kommos war Matala in der minoischen Periode Hafen von Festos, später dann der von Gortis, als die Römer den Ort zur Hauptstadt Kretas ausriefen. Deren Bewohner besetzten Matala im Jahr 220 nach Christus. Ruinen der Stadt sind noch auf dem Meeresboden erkennbar, denn der antike Ort versank im Meer. Archäologische Grabungen haben Spuren der Paläste, die von Adligen der antiken Städte von Festos und Gortis errichtet wurden, zu Tage gefördert. Auch existiert eine Höhle, die als „Brutospeliana“ bekannt ist. Der Legende nach wurde sie seinerzeit von dem römischen General Brutus besucht.

Wegen seiner besonderen natürlichen Schönheit wurde Matala ab 1968 zum Treffpunkt der „Blumenkinder“ aus aller Welt. Obgleich die „Hippies“ ihre Weltanschauung letztendlich nicht verwirklichen konnten, wurden sie dennoch durch die unvergleichbare Schönheit der Region, die sich so sehr von den Bildern der Zerstörung und des Krieges unterschied, mehr als entschädigt.

In der herrlichen Bucht von Matala findet sich einer der besten Strände Kretas. Die künstlichen Höhlen in der Nordwand über dem Strand sind vermutlich prähistorische Wohnungen und Kultorte. Diese während des 1. und 2. Jahrhunderts n.Chr. als Gräber genutzten Höhlen bilden in Kombination mit dem sandigen Strand einen Halbkreis, zu dessen Seiten jeweils imposante Felsen empor ragen, die auf viele Leute eine magische Anziehungskraft haben. Während der sechziger Jahre lebte eine Hippie-Kommune in den Höhlen, heute stehen die Grabhöhlen von Matala als archäologischer Stätte unter Schutz.

Die Festung „Koule“ auf dem Kastri-Hügel ist eine weitere Attraktion, die kein Matala-Besucher verpassen sollte. Zudem gibt es auch eine in den Fels gehauene Kirche, die der Verkündigung der Jungfrau Maria geweiht ist. Sie hat eher den Charakter einer Katakombe und wurde von den Frühchristen während der Jahre von Verfolgungen benutzt.

Im Süden von Matala befindet sich eine große Felsformation, bekannt als der „Felsen von Theosyni“. Von hier bietet sich ein toller Panoramablick über die Messara-Bucht. Der Felsen erhebt sich hoch aus dem Meer, während er unten auf Höhe des Wasserspiegels tief aushöhlt ist und eine natürliche Höhle bildet. Sie wird von den Einheimischen „Kouroupi“ genannt und bietet einen Zufluchtsort für Wildtauben und die vom Aussterben bedrohten Mittelmeer-Mönchsrobben (Monachus monachus).

Südlich von „Kouroupi“ setzt sich die Schönheit der Küste fort. Dort erreicht man über einen Felsenpfad den zauberhaften „Red Beach“, auch bekannt als „Ammoudia“-Strand. Um dorthin zu gelangen, folgt man dem sandigen Pfad, der von „Kouroupi“ südwärts führt. Ein idealer Platz für Camping übrigens ...